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Ein Wahlkampfwochenende mit Bernhard Loos

„Wahlkampf ist Kontaktsport“, sagt Bernhard Loos, bevor es in ein aufregendes Wahlkampfwochenende geht. Gestartet wird am Freitag um 15 Uhr, denn am Nachmittag steht der Bürgertreff Nordhaideplatz auf dem Programm. Vor Ort angekommen, wird der CSU-Event-Trailer aufgebaut, Biergarnituren getragen und Gasflaschen für Heliumballons platziert. Punkt 16 Uhr geht es los. Die ersten Bürger bleiben auf ein Bier, stellen Fragen und bringen ihre Anliegen vor. Nach und nach füllen sich die Sitzplätze und neben dem direkten Gespräch mit dem Kandidaten Loos ergeben sich unzählige politische Diskussionen. Bis 21 Uhr läuft der „Infostand XXL“, wie die CSU dies nennt. Für Bernhard Loos ein voller Erfolg: „Ich habe in der Zeit mit ganz vielen Bürgerinnen und Bürgern reden können. Die Stimmung ist gut – und für viele Menschen ist es einfach wichtig, mit dem Kandidaten auch persönlich zu sprechen.“ Erst um 23 Uhr ist alles aufgeräumt und weggebracht.

Am nächsten Morgen geht es früh los. Nach einem ersten Infostand im Olympiadorf, ein zweiter in Milbertshofen. Je eine halbe Stunde Unterstützung für die CSU-Verbände ist eingeplant – meist bleibt Loos aber länger, was den Zeitplan ein bisschen verschiebt. Um 11 Uhr Besuch bei der Freiwilligen Feuerwehr Harthof, danach Bürgergespräch mit Weißwurstfrühstück bei der CSU Olympiadorf. Bernhard Loos ist immer in Eile, versucht aber, sich möglichst viel Zeit für unterschiedliche Bürgeranliegen zu nehmen. Danach steht der Tag der offenen Tür bei der Feuerwache 4 in die Heßstraße auf dem Programm, dann zwei Stunden Haustürwahlkampf.

Der Haustürwahlkampf ist für Bernhard Loos sehr wichtig. „Wir versuchen die Menschen da abzuholen, wo sie sind. Nicht jeder geht zu einem Infostand oder informiert sich von selbst über das Internet. Daher besuche ich möglichst viele Menschen zu Hause. Die Reaktionen sind meist positiv.“ Nach Dutzenden Treppen hoch und runter, steht ab 15 Uhr der nächste „Infostand XXL“ am Hohenzollernplatz auf dem Programm. Da das Wetter umschlägt, sind diesmal nicht so viele Bürger mit dabei. Dafür findet sich ein Junggesellinnenabschied ein – auch bei Regen führt Loos unter dem Pavillondach ausführliche Gespräche. Neben Gasluftballons gibt es heute auch die begehrten Wiesenherzen „Loos geht´s – CSU“. Um 21.30 Uhr werden nach einem anstrengenden Wahlkampftag die Materialien aufgeräumt und das Zelt abgebaut.

Auch der darauffolgende Sonntag ist durchgetaktet. Um 10 Uhr ist Bernhard Loos beim Vorwiesn-Anstich des Wirtschaftsbeirats der Union, bevor um 11 Uhr die Heilige Messe in St. Michael wartet. Dort ist er mit der kroatischen Gemeinde München verabredet. Mit Frau Dr. Neda Caktas und vielen kroatischen Mitbürgern bespricht Loos die Themen Integration und die Gemeinsamkeiten zwischen Bayern und Kroaten. Im Anschluss daran steht ein Interview mit einem kroatischen Fernsehsender auf dem Programm. Dann Termin in der Maxvorstadt im Rahmen des „Tags des offenen Denkmals 2017“ mit Besichtigung des Hofbrunnwerks der Residenz. Neben allen Stationen an diesem Wahlkampfwochenende wird Bernhard Loos auch schon auf dem Corso Leopold erwartet. Traditionell hält die CSU dort einen zweitägigen Infostand ab – und ein Auftritt in der „Speakers` Corner“ zum Thema „Recht auf Freiheit, Leben und Sicherheit“ ist angesetzt. Nach den letzten Gesprächen am Infostand ist dieses Wahlkampfwochenende mit 16 Terminen vorbei – doch für Bernhard Loos geht es noch knapp zwei Wochen in diesem Takt weiter.