NACH STADTBEZIRKEN

Bevölkerung: 53.338 (Stand: März  2017)

Maxvorstadt, der Stadtbezirk 3, wurde nach dem ersten bayerischen König Maximilian I. Joseph benannt. Er schließt sich zwischen Odeonsplatz und Stachus unmittelbar an den nordwestlichen Sektor der Altstadt an und wird im Osten durch den Englischen Garten begrenzt.

Architektonisch ist die Maxvorstadt ein beeindruckender Bezirk: Hier trifft man auf das Siegestor, den Königsplatz mit seiner Prachtstraße und das weltweit einmalige Museumsquartier mit seinen Pinakotheken.

Die Ludwig-Maximilians-Universität, die Technische Universität, die Hochschule für Politik und drei Fachhochschulen machen die Maxvorstadt zu einem einzigartigen Bildungsstandort in München. Dazu passend befindet sich auch die Bayerische Staatsbibliothek in der Maxvorstadt.

Die Bewohner der Maxvorstadt sind größtenteils zwischen 20 und 30 Jahre alt. Durch die Konzentration von Arbeitsplätzen und die hohe Anzahl der Studierenden (knapp 90 000) halten sich in diesem Stadtbezirk tagsüber in etwa viermal soviel Menschen auf, als tatsächlich dort wohnen.

Bevölkerung: 69.550 (Stand: März  2017)

Der 4. Stadtbezirk Schwabing-West liegt nördlich der Maxvorstadt und zieht sich bis zum Petueltunnel. Mit 151 Einwohnern je Hektar weist Schwabing-West die höchste Einwohnerdichte im Vergleich aller Bezirke Münchens auf.

Charakteristisch für Schwabing-West sind die bereits durch die gründerzeitliche Stadtplanung angelegten Platzstrukturen des Elisabeth-, Kurfürsten- und Hohenzollernplatzes. Großer Beliebtheit erfreut sich auch der lebendige Elisabethmarkt.

Der Luitpoldpark mit einer Fläche von 33 Hektar und einem großen, zum Schlitten fahren geeigneten Hügel stellt ein beliebtes Ausflugsziel dar.

Im Norden des Bezirks liegen das städtische Klinikum Schwabing, das Max-Planck-Institut für Psychiatrie sowie das Rehabilitationszentrum für Körperbehinderte, die Stiftung Pfennigparade.

Bevölkerung: 54.045 (Stand: März 2017)

Moosach, der 10. Münchner Stadtbezirk, erstreckt sich vom Mittleren Ring im Osten über das Rangierbahnhofgelände im Norden und der Waldhornstraße im Westen, bis zum Westfriedhof im Süden.

Der St.-Martins-Platz mit dem Kultur- und Bürgerhaus Pelkovenschlössl ist das kulturelle Zentrum des Stadtteils. Das Gebäude stammt aus dem 17. Jahrhundert und war ursprünglich ein Hofmarkschloss.

Die 1929 fertiggestellte und denkmalgeschützte Wohnanlage Borstei besticht durch ihre schönen grünen Innenhöfe mit künstlerischem Flair, welches die zahlreichen Skulpturen begründen.

Das anlässlich der Olympischen Spiele 1972 eröffnete Olympiaeinkaufszentrum ist eines der größten Einkaufszentren in Bayern. Bei über 30.000 Besuchern pro Tag steht das OEZ niemals still.

146 Meter in der Höhe messend befindet sich mit dem Bürohochhaus „Uptown München“  das zweithöchste Gebäude Münchens in Moosach.

Bevölkerung:  76.454 (Stand: März  2017)

Milbertshofen-Am Hart, der 11. Stadtbezirk Münchens, zieht sich zwischen Ingolstädter- und Schleißheimer Straße, von der Stadtgrenze im Norden bis zum Petuelring im Süden.

In diesem Bezirk befindet sich das Gelände des BMW-Stammwerks an der Dostlerstraße mit BMW-Hochhaus, BMW-Museum und der BMW-Welt. Auch das neue Forschungszentrum FIZ Future wird Am Hart gebaut und stellt einen weiteren Jobmotor in diesem Bezirk dar.

Das Olympiagelände, Schauplatz der Olympischen Spiele im Jahr 1972, ist zum größten Teil dem Bezirk 11 zugeordnet. Neben den zahlreichen Großveranstaltungen im Olympiapark werden besonders im Kulturhaus Milbertshofen und im forum 2 (Olympiadorf) kulturelle Veranstaltungen angeboten. Als Wahrzeichen Münchens ist der Olympiaturm, mit einer Höhe von 291 Metern, Münchens höchstes Bauwerk.

Auf dem Naturschutzgebiet Panzerwiese im Norden des Bezirks begegnen wir 180 verschiedenen Pflanzenarten und einer Schafherde.

Bevölkerung:  77.001 (Stand: März  2017)

Zwischen den 11. und 4. Stadtbezirk im Westen – sowie den Englischen Garten und die Isar im Osten – schiebt sich der 12. Stadtbezirk Schwabing-Freimann keilförmig von der Stadtgrenze im Norden bis zum Siegestor im Süden. Bezogen auf die Fläche des Bezirks ist Schwabing-Freimann der drittgrößte Stadtbezirk Münchens.

Unübersehbar leuchtet die 70.000 Zuschauer fassende Allianz Arena meist in rot oder blau im Norden des Bezirks. Der FC Bayern München bestreitet hier seine Heimspiele. Mit seiner Luftkissenfassade ist die Allianz Arena ein einmaliges Bauwerk am Rande Münchens.

Teile der Fröttmaninger Heide und des Englischen Garten gehören zu Schwabing-Freimann und tragen damit positiv zu den Möglichkeiten der Naherholung bei. Die Mohr-Villa ist Kulturzentrum und zugleich Treffpunkt für die ansässigen Bürger.

Mit knapp 2.500 Bewohnern ist die Studentenstadt die größte Studierendensiedlung Deutschlands. Und Schwabing-Freimann wächst. In Planung befinden sich derzeit der Ausbau des Domagparks und ein neues Stadtquartier auf dem 48 ha großen Areal der Bayernkaserne.

Bevölkerung:  61.226 (Stand: März  2017)

Der 24. Stadtbezirk Feldmoching-Hasenbergl erstreckt sich zwischen der Schleißheimer Straße im Osten und der Dachauer Straße im Westen, vom DB-Nordring und dem Rangierbahnhof München-Nord, bis hin zur Stadtgrenze im Norden. Feldmoching-Hasenbergl ist der flächenmäßig zweitgrößte Münchner Stadtbezirk und weist mit 21 Einwohnern je Hektar eine geringe Einwohnerdichte auf.

Mit dem Fasaneriesee, Lerchenauer See und dem Feldmochinger See hat  Feldmoching-Hasenbergl eine beeindruckende Seedichte, die auch rege genutzt wird. In dem unter Naturschutz stehenden Niedermoorwald Schwarzhölzl  kann man noch Rehen begegnen und dort befindet sich auch die Ruderregattastrecke Oberschleißheim, die anlässlich der Olympischen Sommerspiele in München 1972 gebaut wurde.

Noch heute findet man großflächig landwirtschaftlich genutzte Flächen in Feldmoching. Direkt neben der U-Bahnstation Hasenbergl liegt das Kulturzentrum 2411, das sich Feldmoching-Hasenbergl mit dem 11. Stadtbezirk teilt.