Im Einsatz für bessere Pflegebedingungen

Warum Bernhard Loos die Initiative „Dienst-Tag für Menschen“ unterstützt.

Nicht nur in der Wirtschaft, auch im Gesundheitswesen erschwert die Bürokratie den Arbeitsalltag. Doch nicht nur der überbordende Verwaltungsaufwand, auch viele andere Hürden erschweren die Arbeit der Pflegenden. Um darauf aufmerksam zu machen hat sich vor einigen Wochen die Initiative „Dienst-Tag für Menschen“ gegründet. Jeden Dienstag findet dazu eine Kundgebung statt, an der kürzlich auch der Bundestagsabgeordnete Bernhard Loos von der CSU zusammen mit Stadtrat Leo Agerer teilnahm.

„Gerade in Zeiten der Pandemie ist es wichtig, auf solche Missstände aufmerksam zu machen“, erklärt Bernhard Loos und mahnt: „Es reicht nicht aus, den Pflegenden nur zu applaudieren und die Probleme zu beklagen. Wir müssen endlich konkrete politische Lösungen auf den Weg bringen, um die Arbeitsbedingungen zu verbessern“.

Der Mensch im Mittelpunkt

Die Organisatoren der Initiative möchten mit diesen Demonstrationen erreichen, dass es nicht nur bei mündlichem Zuspruch für die Beschäftigen in der Pflege bleibt, sondern dass konkrete Verbesserungen umgesetzt werden. Dazu gehört neben dem Abbau von Bürokratie die Aufstockung des Personals, eine adäquate tarifliche Bezahlung sowie ein Digitalisierungsschub in der Verwaltung. Für Bernhard Loos sind diese Forderungen ein wichtiger Schritt, „um mehr Zeit für die Menschen und mehr Wertschätzung für die Beschäftigten“ zu erreichen und um das „Gesundheitssystem selbst gesund zu halten“. Den Mangel an Pflegekräften könne man langfristig nur durch eine entsprechende Aufwertung und Attraktivitätssteigerung des Berufs begegnen.

Am Rande der Kundgebung tauschte sich Bernhard Loos mit Edith Dürr, der Generaloberin der Schwesternschaft München des Bayerischen Roten Kreuzes über die derzeitige Situation aus. Insbesondere Corona führt derzeit zu besonderen Belastungen bei den Pflegekräften.

Im Einsatz für bessere Pflegebedingungen

Münchner Nordrundschau, 19.05.2021