Die Mobilität von Morgen beginnt an der TU München

Bernhard Loos besichtigt das Forschungszentrum – Innovation statt Verbote .

Als im Februar bekannt wurde, dass das Forschungszentrum M-Cube für Mobilität an der TU München vom Bund mit bis zu 15 Millionen Euro gefördert wird, war Bernhard Loos, Bundestagsabgeordneter und Kandidat für die CSU im Münchner Norden, einer der ersten Gratulanten. Er setzte sich gleich erfolgreich für die Einhaltung der vollen Fördersumme ein, die kurzzeitig zur Disposition stand.

Denn ein solches Projekt bietet die besten Chancen, neu entwickelte Lösungen direkt vor Ort zu erproben wie in diesem Fall Konzepte zum automatisierten Fahren, zur Elektromobilität und zur Datenanalyse, um den Verkehr effizienter zu strukturieren. Der Norden der Stadt ist aufgrund „seiner vielfältigen Verkehrsprobleme geradezu prädestiniert“, wie Loos bei seinem Besuch des Zentrums letzte Woche erklärt. Innovative und kreative Ideen, wie die Mobilität „als Schlüsselfaktor für Wohlstand, Lebensqualität und Nachhaltigkeit“ in Metropolregionen zukünftig gestaltet wird, begrüßt er daher ausdrücklich. Beim Rundgang informierte Prof. Dr. Lienkamp vom Lehrstuhl für Fahrzeugtechnik über die unterschiedlichen Forschungsbereiche des Projekts und gab ausführliche Einblicke in die Labore und Werkstätten. Ob Testkreuzung, Fahrsimulatoren oder autonom fahrende Autos, alles wurde persönlich ausprobiert, wodurch der Besuch nicht nur informativ, sondern auch interaktiv wurde.

Für Bernhard Loos ist klar, dass die Antworten auf die Probleme des Verkehrs, aber auch des Klimawandels oder der Energiegewinnung in solchen interdisziplinären Forschungsprojekten liegen. Er fordert daher, „anstatt ideologischer Verbotsdebatten im Stil der Grünen sachorientierte Lösungsstrategien zu diskutieren und die Förderungen von Zukunftstechnologien auszubauen“. Für den Münchner Norden ist das M-Cube-Projekt sicher ein hoffnungsvoller Start in eine neue Ära des Verkehrs mit weniger Staus, weniger Emissionen und mehr Komfort für die Bürgerinnen und Bürger.